RONZHEIMER.

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Der 2025 mit einem Bambi ausgezeichnete Podcast von Journalist und Kriegsreporter Paul Ronzheimer, Journalist des Jahres 2022. Täglich mit den großen Themen, die unser Land bewegen, innen- und außenpolitisch. Ob von der Frontlinie oder aus den Hinterzimmern der Macht - aber vor allem immer ganz nah dran. Paul gibt Euch Einblicke in die wichtigsten Ereignisse der Welt, egal ob Ukraine, Israel, der US-Wahlkampf oder hier in Deutschland und erzählt, was das Reporterleben mit ihm persönlich macht. Paul liefert Euch in RONZHEIMER. Interviews und Analysen, beleuchtet die Hintergründe und ist live vor Ort - abonniert den Podcast und verpasst keine Folge mehr.
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Episode's summary

In diesem Interview mit dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel werden die aktuelle geopolitische Lage sowie vergangene Verhandlungen mit dem russischen General Gerasimov analysiert. Im Fokus steht die Notwendigkeit einer eigenständigen europäischen Sicherheitsstrategie und die Bedeutung von Verhandlungsprinzipien, um auf die russische Politik zu reagieren. Die Diskussion beleuchtet zudem die strategische Rolle Europas zwischen den USA, China und Russland. Es wird betont, dass Europa eine geeinte, starke Stimme und eigene Verhandlungsführer benötigt, um nicht an globaler Relevanz zu verlieren und die europäische Sicherheit durch einen erweiterten Verhandlungsrahmen nachhaltig zu stärken.

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Highlights

wenn wir uns bei Verhandlungen mit den Russen an irgendeinem Muster orientieren wollen, dann sollten wir erstens sehr gut vorbereitet sein bis ins letzte Detail. Wir sollten sehr offen und direkt sein.

00:05:02 · Der tschechische Präsident gibt Ratschläge für eine erfolgreiche diplomatische Strategie gegenüber Russland.

Ich glaube, es ist unsere kollektive Schwäche, dass wir uns zu sehr auf die Vereinigten Staaten verlassen.

00:09:15 · Pavel kritisiert die Abhängigkeit Europas von den USA in der Sicherheitsfrage.

Sie haben nicht so sehr Angst vor der militärischen Stärke der NATO wie vor der Demokratie.

00:23:56 · Der Sprecher erklärt, dass die wahre Bedrohung für das russische Regime nicht eine NATO-Offensive ist, sondern die Ausbreitung demokratischer Werte.

Ein Verbündeter zu sein, bedeutet nicht, ein abhängiges Kind zu sein.

00:35:57 · Der Sprecher betont die Notwendigkeit für Europa, eine eigenständige und starke Rolle innerhalb der Allianz mit den USA einzunehmen.

Wenn wir eindeutig politische Stärke zeigen, entschlossen und mit einer Stimme sprechen, zusammenhalten und in unseren Verhandlungen selbstbewusst auftreten, dann würde das auch auf russischer Seite einen gewissen Respekt hervorrufen.

00:44:28 · Der Gast erläutert, wie Europa durch Einheit und Entschlossenheit die Wahrnehmung Russlands beeinflussen kann.

Episodes

868-

Was Putin jetzt wirklich fürchtet. Mit Petr Pavel

In diesem Interview mit dem tschechischen Präsidenten Petr Pavel werden die aktuelle geopolitische Lage sowie vergangene Verhandlungen mit dem russischen General Gerasimov analysiert. Im Fokus steht die Notwendigkeit einer eigenständigen europäischen Sicherheitsstrategie und die Bedeutung von Verhandlungsprinzipien, um auf die russische Politik zu reagieren. Die Diskussion beleuchtet zudem die strategische Rolle Europas zwischen den USA, China und Russland. Es wird betont, dass Europa eine geeinte, starke Stimme und eigene Verhandlungsführer benötigt, um nicht an globaler Relevanz zu verlieren und die europäische Sicherheit durch einen erweiterten Verhandlungsrahmen nachhaltig zu stärken.

22 Oct 2026
867-

Was die Deutschen so wütend macht. Mit Florian Hager (ARD-Chef)

In diesem Gespräch mit Florian Hager, dem ARD-Chef, werden die historische Bedeutung und die strukturelle Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks thematisiert. Die Diskussion behandelt Herausforderungen wie die Berichterstattung über Migration, die Vermeidung von Einseitigkeit sowie die Bedeutung der Medienlandschaft für die Demokratie. Zudem wird das schwindende Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, insbesondere in ländlichen Regionen, und die Notwendigkeit regionaler Präsenz besprochen. Der Austausch beleuchtet zudem die Zukunft der Medienlandschaft angesichts technologischer Disruptionen durch KI und die Herausforderung, verschiedene Lebensrealitäten repräsentativ abzubilden.

21 Oct 2026
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Frankreich: Wenn die Migrationskrise explodiert. Mit Michaela Wiegel

Die aktuelle Lage der Unruhen in Frankreich. Macrons politische Handlungsfähigkeit und die Reise in die Golfregion. Analyse der Gewalt und die Rolle sozialer Medien. Die Verifizierung von Herkunft und Identität in den Unruhen. Die Entstehung einer nihilistischen Gegenkultur. Sozioökonomische Ursachen und das Bildungssystem. Strukturelle Probleme der Integration in Frankreich. Identität und politische Symbolik bei Protesten. Die Rolle von Jean-Luc Mélenchon und die politische Strategie. Nihilismus und der Verlust gesellschaftlicher Werte. Marine Le Pens Wahlkampf und das Bedürfnis nach Ordnung. Vergleich der Debatten: Frankreich vs. Deutschland. Lehren für die Zukunft und kulturelle Konflikte. Die Situation der Schüler und soziale Ursachen der Unruhen.

20 Oct 2026
865-

Eskalation in Frankreich / Radikaler Macht-Poker in Berlin

In diesem Podcast analysieren die Journalisten Philipp Hirthoff und Paul Ronsheimer die massiven Ausschreitungen in Frankreich sowie deren politische Folgen für Emmanuel Macron und die kommenden Präsidentschaftswahlen. Die Diskussion beleuchtet zudem die internationalen Reaktionen aus Polen, Ungarn und den USA auf die Gewalt. Parallel dazu wird die deutsche Innenpolitik unter die Lupe genommen, insbesondere das Berliner Sondierungspapier der SPD-Grünen-Linken-Koalition. Dabei werden Widersprüche in Themen wie Enteignung, Migrationspolitik und Wahlrecht sowie der interne Druck auf die SPD-Führung und die Reaktion der CDU thematisiert.

19 Oct 2026
864-

Putins brutaler Deal mit Berlin. Mit Evan Gershkovich (2/2)

Evan Gershkovich beschreibt seine Verhaftung durch den FSB in Jekaterinburg und seine Zeit als politisches Tauschobjekt in russischen Gefängnissen. Er schildert die harten Bedingungen der Haft, die psychische Belastung durch die Ungewissheit eines möglichen Austauschs sowie den Schock über den Tod von Alexej Nawalny. Nach dem erfolgreichen diplomatischen Austausch im August 2024 reflektiert er über seine Rückkehr in die USA, seine Begegnung mit Joe Biden und seine Einschätzung zur aktuellen militärischen Lage im Ukraine-Krieg sowie die Hoffnung auf eine demokratische Zukunft Russlands.

18 Oct 2026