Psychologie to go!

Psychologie to go!

Woran erkenne ich einen Narzissten? Was steckt hinter Schlafstörungen? Wie werde ich selbstsicherer? Und was kann ich in einer Panikattacke tun? Jeden Sonntag nehmen die Psychotherapeutin Franca Cerutti und der Psychiater Christian Weiss ihre Hörerinnen und Hörer mit in die spannende Welt der Psychologie. Sie greifen auf, was Menschen wirklich bewegt – Beziehungen, Stress, Eifersucht, Krisen – und verbinden dabei Perspektiven, die selten zusammenfinden: Frau und Mann, Psychologin und Arzt, Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie, Eule und Lerche. Unterhaltsam, erfrischend direkt und ganz ohne Fachchinesisch. Mal pragmatische Impulse für den Alltag, mal fesselnde Lebensgeschichten – und immer mit überraschenden Aha-Momenten. Wenn du dich und die Welt ein Stück besser verstehen willst, ist »Psychologie to go!« für dich. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
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Episode's summary

Die Moderatoren Franka und Christian befassen sich in dieser Folge mit den psychologischen Hintergründen sozialer Ängste, dem Konzept des verzerrten Selbstbilds und der Dynamik von Sicherheitsverhalten. Sie erläutern, wie die Fokussierung auf das eigene Innenleben die Angst eher aufrechterhält und bieten praktische Strategien zur Bewältigung an. Die Episode behandelt zudem Methoden wie gezielte Exposition durch absichtliche Fehler sowie den Perspektivwechsel bei belastenden Kindheitserinnerungen. Abschließend werden konkrete Tipps gegen soziale Ängste zusammengefasst und die Wirksamkeit von Psychopharmaka kritisch hinterfragt.

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Highlights

Das ist total das Problem, dass das Sicherheitsverhalten, das man wählt, erstens nicht wirklich total doll zur Sicherheit beiträgt und zweitens das Problem eher verschärft.

00:16:36 · Die Sprecherin erklärt die negative Dynamik von Sicherheitsmanövern bei der Bewältigung von sozialen Ängsten.

Die Absicherung weglassen. [...] noch ein bisschen wichtiger als sich überhaupt zu stellen, ist das Sicherheitsverhalten zu reduzieren oder wegzulassen.

00:22:34 · Der erste konkrete Ratschlag zur Reduzierung sozialer Ängste wird als das Weglassen von Sicherheitsverhalten benannt.

Unser Tipp Nummer drei und der hat ein bisschen was mit der Exposition zu tun, also mit sich Situationen aussetzen und eine möglichst korrigierende Erfahrung machen. Und der Tipp lautet, mach einen Fehler mit Absicht.

00:35:28 · Es wird eine Methode vorgeschlagen, soziale Ängste durch das bewusste Erleben kleinerer Fehltritte abzubauen.

Das, was du beschreibst, ist nämlich der Liking-Gap, richtig?

00:42:38 · Die Sprecher thematisieren das psychologische Phänomen, dass wir unterschätzen, wie sehr andere uns mögen.

Bei sozialen Ängsten ist Alkohol nicht dein Freund und Prozac hilft auch nicht.

00:53:03 · Der Sprecher gibt einen abschließenden 'Antitipp' zum Umgang mit sozialen Ängsten.

Episodes

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4 1/2 Tipps gegen Angst in sozialen Situationen

Die Moderatoren Franka und Christian befassen sich in dieser Folge mit den psychologischen Hintergründen sozialer Ängste, dem Konzept des verzerrten Selbstbilds und der Dynamik von Sicherheitsverhalten. Sie erläutern, wie die Fokussierung auf das eigene Innenleben die Angst eher aufrechterhält und bieten praktische Strategien zur Bewältigung an. Die Episode behandelt zudem Methoden wie gezielte Exposition durch absichtliche Fehler sowie den Perspektivwechsel bei belastenden Kindheitserinnerungen. Abschließend werden konkrete Tipps gegen soziale Ängste zusammengefasst und die Wirksamkeit von Psychopharmaka kritisch hinterfragt.

04 Oct 2026
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Freundschaften - vom Finden, Verlieren und Retten

In dieser Folge von Psychologie to go thematisiert Christian Weiß die Dynamik von Freundschaften, deren Verlust durch veränderte Lebensumstände und die Schwierigkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Er erläutert wissenschaftliche Erkenntnisse zum Dunbar-Modell der sozialen Schichten sowie die Bedeutung kleiner Gesten zur Aufrechterhaltung von Kontakten. Zudem beleuchtet die Episode die Psychologie von Beziehungen, den Unterschied zwischen stabilen Familienbanden und fragileren Freundschaften sowie die Auswirkungen ambivalenter Beziehungen auf den Blutdruck. Es werden Strategien zur Beziehungsanbahnung wie der Ben Franklin-Effekt und die Bedeutung flüchtiger sozialer Interaktionen im Alltag vorgestellt.

27 Sep 2026
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Geteiltes Leid ist halbes Leid? - Wie Co-Regulation funktioniert

In dieser Episode wird das Konzept der Co-Regulation beleuchtet und wie Menschen – von Säuglingen bis hin zu Erwachsenen – ihre emotionalen Zustände durch Interaktion beeinflussen. Die Moderatorinnen erläutern den Unterschied zwischen hilfreicher Regulation, dem Risiko der Co-Disregulation sowie der Bedeutung von Unterstützung in der Kindheit für eine gesunde spätere Selbstregulation. Zudem wird die Dynamik der Co-Regulation in Beziehungen thematisiert, wobei der Rosenthal-Effekt und die Gefahr starrer Rollenmuster im Fokus stehen. Die Sprecher betonen die Notwendigkeit von Transparenz und dem Abfragen von Kapazitäten, um eine gesunde, wechselseitige Regulation zu ermöglichen.

20 Sep 2026
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Ich fühle gar nichts

In dieser Folge von Psychologie2Go diskutieren Franka Cerruti und Christian Weiß die verschiedenen Ursachen für das Gefühl, nichts oder zu wenig zu fühlen. Sie beleuchten dabei Themen wie Trauerregulation, Depersonalisation, Zwangsstörungen sowie klinische Zustände wie Affektverflachung oder Depression. Die Sprecher erläutern zudem die psychologischen Prozesse hinter der Entstehung von Gefühlen anhand des Komponentenmodells und thematisieren Konzepte wie Alexithymie, emotionale Granularität sowie den Einfluss von Substanzkonsum und dem 'distanzierten Beschützer' auf das emotionale Erleben.

13 Sep 2026
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"Nein, nein. Alles bestens!" Passiv- aggressives Verhalten

In dieser Episode diskutieren die Psychotherapeutin Franka Cirruti und der Facharzt Christian Weiß über das Konzept des passiv-aggressiven Verhaltens. Sie beleuchten den paradoxen Trend, dass der Begriff im Alltag immer populärer wird, während er in der klinischen Psychologie an Bedeutung verliert, und warnen vor der Gefahr von Fehldiagnosen durch falsche Etikettierung. Zudem thematisieren die Experten, wie beobachtbares Verhalten oft andere Ursachen als reine Passiv-Aggressivität haben kann, etwa ADHS oder Autismus. Die Diskussion bietet zudem praktische Ansätze für einen konstruktiven Umgang mit solchen Verhaltensweisen sowie Techniken zur Selbstreflexion über die eigene Rolle in dysfunktionalen Interaktionen.

06 Sep 2026